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Stille, leise, lebendige, traurige und einsame Entscheidung…

Es vergehen die Jahre, sie rasen vorbei. Ein Jahr fängt an und schon ist wieder Silvester. Ich habe das Gefühl, je mehr Jahre vergehen, desto schneller vergehen sie. Mich beschleicht das Gefühl, je älter ich werde, desto knapper wird meine Zeit. Doch haben die Jahre die gleiche Anzahl an Tagen. Seltsam ist das…

Meine Gedanken kreisen täglich um viele Dinge die mich bewegen.
Gedanken um die Arbeit, was man da noch verändern und positives bewirken kann, um Menschen die mir nahe stehen, Arbeitskollegen (die mir genauso nahe stehen, eigentlich wenn ich so drüber nachdenke) über Freunde die irgendwie weit entfernt stehen und um alle anderen Menschen.
Ich gehe über die Welt und beobachte, sehe und fühle dazu. So vieles das mir dabei unheimlich nahe geht_betroffen macht, so viel Gefühl und Emotion in meinem Kopf, Explosionen, Feuerwerke der WahrnehmungsSinnesEindrücke…

Ich sehe Menschen die Einsam sind, die traurig durch die Welt blicken. Gestresste Menschen die in ihrem Tagesablauf zu wenig Pausen, für das eigene Sein und das sich wieder spüren, haben. Menschen die sich verlieren im weiter gehen, Familien die zusammen gehören…
ZuSammenGehören eine Verbundenheit, ein Vermissen Gefühl in meinem Herzen, das sich Traurig über mein Kopf legt, wie ein triefend Nasses Tränentuch meiner Gedanken…

Etwas vermissen, dass ich bei anderen Menschen erkenne, (es ist kein Neid). Eine Familie, Berührungen sanft und Liebe schön spürfühlbar, ohne Angst so leicht wie Luft und Wolke 7.

Kinder, Mütter und Väter, Kinder… Kinder die Kinder sein dürfen… Kinder…
…ein Vermissen…

Kinder bei Freunden, auf einmal hatten alle Kinder…
Kinder bei Kollegen…
Kinder bei Menschen…
Kinder bei FamilieÄhnlichAlt wie MissTueftelchen…

Ja, es tut weh. Sehr. Es ist mehr als ein Vermissen, es ist eine Entscheidung die ich (un)freiwillig (momentan) getroffen habe. Eine Entscheidung die weh tut, die mir das Herz zerreißt. Eine Wahl in meinem Dasein entgegen meiner Wünsche, getroffen aus Angst und Verstandesdenken. Es macht mich sehr traurig, dass mein Vergangenheits(nicht)erleben im hier, heute- der Gegenwart eine so schwere Entscheidung von mir verlangt. Miss Tueftelchen neigt eigentlich nicht dazu, die Ursache für Schwierigkeiten (im realSeinLeben) im Damals zu suchen, denn die JetztZeit ist es doch die zählt. Aber manchmal fließt Altes hinein und füllt Unglauben auf, reißt und zieht Miss in einen endlosen Strom aus tief traurigen Entscheidungsgedanken ohne die Hoffnung auf Veränderung… und dann trifft es mich. Mich ganz allein, einsam und fast innerlich leer, weil die Wucht des entgegen Schlagens des DamalsMirFremdErlebten, mich zu Entscheidungen zwingt, entgegen meines warm, pochenden, lebendig, gefühlten Herzenswunsch

Eine einsame Entscheidung und meine Gedanken sagen Kinder gehören doch dazu, zum Leben(dig sein)… und doch so unvorstellbar, unmöglich erscheinend, unanfechtbar, festgelegt in mir. Eine allein getroffene Entscheidung ohne Freund, für mich allein… unheimlich Einsam.

Neben dem eigenen Emotionalen Chaos aus der Entscheidung heraus, fließen andere Gedanken hinein, die mir ein schlechtes Gewissen machen.
Gedanken wie Großeltern- die nie Urenkel haben, Mutter die nie- Oma werden würde. Auch das tut unheimlich weh.
Wäre es doch aber falsch, heraus aus dieser Fremdmotivation, die Wahl die ich getroffen habe umzuwerfen. Realistisch denke ich, dass es nicht gut wäre. Denn es geht dabei um ein kleines Leben, in meine Verantwortung, in meine Hände gelegt. Das sollte sich, denke ich, für mich stimmig und richtig anfühlen.
Ja, es wäre schön… doch es geht nicht, ist nicht tragbar… und so schmerzvoll.

Es ist und bleibt eine unwirkliche, beziehungs- fast leblose Wahl. Getroffen aus der realistischen Empfindung heraus, dass es besser so wäre_ist_sein wird.
Auch wenn mein Herz so sehr sehnt, sich nach einem kleinen Menschenleben, so ist es doch mein Verstand der Nein sagt weil er weiß, dass es besser so sein wird.

Es tröpfelt der zarte Gedanke in mein jetzt daSein, werde ich bereuen? Wird es irgendwann ein: Hätte ich mich doch anders Entschieden… sein?

Wie könnte ich auch Mutter sein?
Miss Tueftelchen eine Mama? Unvorstellbar und doch der Wunsch keimend, miniklein, leise, zerbrechlich und zart in mir.

copyright by Miss Tueftelchen

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