💭Gedanken fangen

UrLAUBsZeit

Da sitze ich nun, mit der leerzeitfüllenden Planung für die kommenden Tage…

UrLAUBsZeit.
ein seltsames Wort. Wie Ur- vergangen, lange her… LAUB das vergeht in den Jahreszeiten… und der Zeit die bleibt.
Es geht um die Urlaubszeit.

„Du hast echt keine Hobbys, oder?“
sagte letztens ein KontaktmenschKollege zu mir und meine Gedanken werden_wurden langsam immer trauriger, über das Vermissen von einem normalem ((an)gedachten) Leben. Dass ich es nie so finden werde, wie andere Kontaktmenschen mir vermitteln, wie es doch sein müsste.

Gut, ich sage wie es ist_ich es fühle:
Ich habe eine Scheiß Angst. Angst vor dem Leerlauf, dem Freiraum, dem, was andere Menschen herbeisehnen_dem Urlaub.

Ich weiß nicht wie man sich darauf freuen kann_darf_soll_möchte.
Es ist nicht einfach nur ein; nicht verstehen_nachvollziehen können.
Irgendwie hab ich das Gefühl, es entzieht sich meiner Lebensart_weiße.

Es ist auf keinen Fall so, das ich keine Wünsche habe (für die Freizeitgestaltung in meinem Urlaub).
Ich habe doch so viel vor!
Eine Menge die liegen geblieben ist und angeschaut werden möchte_darf. Doch diese Leere der arbeitsfreien Zeit, ist schwer für mich auszuhalten…
Es ist nicht einfach zu beschreiben und liest sich vermutlich ziemlich verrückt.
Da sitzt eine Person an ihren Zeilen und beklagt, das sie Urlaub hat. (Liest sich für den ein oder anderen vermutlich ziemlich unglaublich.
Arbeit ist für mich mehr, als nur tristes vor sich hin werkeln.
Wenn ich arbeiten darf, bin ich.
Dann existiere ich zu 1000%, wenn ich keine Arbeitszeit habe, löse ich mich, wie, an den Rändern auf, bis ich nicht mehr bewusst vorhanden bin.
Und das macht eine Riesen Angst!
Zeit in der ich verloren bin, in mir und in der ich nichts bewerkstelligen_auf die Reihe kriegen kann.
Dieses ich- weg-fallen löst eine schiere, end_atemlose Panik aus.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie es mir mit Urlaub geht.
Ich weiß nur eines:
Ich habe so viel vor, wie zum Beispiel:
… lesen, Bilder (also alte Photos) einscannen, PC Spiele anfangen und beenden, Photos machen, schreiben, eine Matroschka anmalen, meinen Speckstein Elefanten weiter bearbeiten, Puzzlen …
…doch ich habe keine Taktik, dass ich die Zeit erleben kann, da sein kann.
Ich_ich sein kann.
Das Auflösen, bis ich nicht mehr vorhanden bin, lässt sich nicht aufhalten [*1]! Es ist, wie es ist.
Ich kann nur jeden Tag [*2] schauen und das Beste daraus machen, aus der Zeit die mir bleibt (abzüglich von mich und Zeit Sortieren).

Die Stille der Leere, halte ich einfach nicht aus. Ich bin die quirlige Bewegung und falle wie Konfetti durch mein LebensDaSein.

Das sind AngstPanikGedankenDinge die ich irgendwie nicht beeinflussen kann. Ich kann mir nur vornehmen, mich nicht davon beherrschen zu lassen und in den Momenten, die mir bleiben schauen, was ich dann (endlich) auch mal für mich tun kann.
Ich hoffe der Momente viele…

Die Arbeit strukturiert ein sehr großen Teil meiner Zeit_meines ich_selbst. Sie gibt mir Stabilität. Ist diese Arbeit nicht mehr vorhanden, bricht alles in sich zusammen, wie ich in mir.
Es wird vermutlich die (Urlaubs)Aufgabe etwas bewusst dagegen zu unternehmen, mir die Tage (ver)planen.
Das heißt Zeitpläne aufstellen, entgegen dem Wunsch auch mal spontan zu sein. Festgefahren in Abläufe, um nicht verloren zu gehen und nach der Urlaubszeit wieder stabil anfangen zu können. Denn das ist ein grausamer Nebeneffekt, der Tages langen Freizeit. Ich finde mich dann schwer wieder ein, in meinen so geliebten und ersehnten Arbeitsalltag.
(Ja und auch der Gedanke an: das dazwischen und bis dahin macht eine Angst). So viele Ängste, dass ist fast unaushaltbar anstrengend…

…so anstrengend, das ich nach der Urlaubszeit fast wieder Urlaub bräuchte.

Wie auch immer, ich muss mich einfach zusammenreißen. Wenn das alles mal so einfach wäre.

Ein einst Situationen_GefühleAushaltGedanke fällt in mein -denkmechanismus und sagt:
„Es wird vorbei gehen, du kannst das schaffen… du hast das schon mal geschafft… es wird vorbei gehen…“
…gehen…
…genau das macht ja die Angst.
Extrem, ein ewiger Kreislauf und ich schreie meinem Denken ein dickes, lautes, großes
STOPP!
zu und werde einfach mal die Urlaubszeit (an)kommen…
…auf mich zufließen und (mich) mitREIS [*ß]En lassen…


[*1] scheinbar für mich
[*2] Jeden Tag den ich bewusst wahrnehme, ist nicht zwingend ein Tag nach dem vorherigen… schwierig zu beschreiben…

copyright by Miss Tueftelchen

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