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Die geMÖRBtE Pflaume nach Quark_Käse fatal

Der unkoordinierte 1. Backversuch lief derart aus der Form, dass ich einen zweiten Versuch startete, allerdings mit PuddingPflaumen statt QuarkRosinen.

Der 1.Versuch: Quark_Käsekuchen fatal
Ich versuchte mich am Wochenende an einem Quarkkuchen.
Aus all möglichen Richtungen hörte ich schon sehr oft, dass dieser eine Königsdisziplin wäre!
Doch da ich mich von solchen Aussagen nicht abschrecken lasse. Kaufte ich ausreichend Quark und startete meinen 1. Versuch.

Das Zubereiten lief super, ging an sich einfach. Da ich keine Käsekuchenhilfe hatte, griff ich auf Puddingpulver zurück. Das hatte ich gelesen, würde auch gut funktionieren. (Ungünstig nur, dass bei den Beschreibungen nie genaueres steht, nur immer anwenden wie Käsekuchenhilfe, da ich die aber noch nie hatte, wusste ich nicht genau wie?)
Am Ende hatte ich alles gut vermischt, sah, fand ich, super aus und fühlte sich gut und richtig an.
War jedoch, irgendwie schon eine ganz schöne Menge und ich zweifelte ob meine 26′ Form [*1] volumenmäßig ausreichen würde, aber nun, die war einmal eingefettet und faul, wie ich bin, schüttete ich den gesamten Teig hinein.
Fatal!
Wie sich später herausstellte.

Ich schob den Teig in den Ofen und wartete. In ahnender Erwartung, legte ich Backpapier drunter. Nach nur ein paar Minuten quoll und floss die Teigmasse über den Rand und verteilte sich blubbernd und Brei(t)laufend auf den Backpapier. Ach du meine Güte dachte ich bei mir, was tun?
Egal, einmal drin… lass ich so!
Nach wirklich mehr als einer Stunde, nahm ich den Kuchen raus. Natürlich, die erfahrenen Käsekuchenbackfreunde unter euch, ahnen es schon, sank der Kuchen in sich zusammen und auch der Teig war noch wie roh. (Dabei muss ich aber auch zugegen dass ich keine Ahnung habe wie er sein müsste, wenn er fertig wäre.)

Der Kuchen war optisch eine Katastrophe, doch geschmacklich war er, wenn auch ein wenig zu süß, essbar (schwammen die Rosinen wohl in zu viel Rum 😉 )

Der 2. Versuch: Die geMÖRBtE Pflaume
Die ganze Woche (noch vor dem Quark Chaos), wollte ich etwas mit Pflaumen machen. Eigentlich war mir eher nach Prasselkuchen mit Pflaume, doch dann blieb ich doch wieder beim Streuselkuchen hängen.

Was drauf sollte auf den Kuchen war klar!
Streusel, Pflaumen und Pudding, doch was sollte drunter?
Da Hefe immer so schwer und nicht luftig ist tendierte ich zu Mürbeteig (Rührteig wäre vielleicht auch eine alternative).
Im Rezeptbuch meines Vertrauens, fand ich Rezepte, die meiner Ansicht nach, als Boden zu viel Zucker enthielten. der Kuchen sollte für ältere Menschen sein, die da auch drauf achten würden_sollten.
So dachte ich mir mein eigenes Rezept zurecht und möchte es nun hier mit euch teilen.:

Teig Boden:
(Ich hatte 350g Mehl genommen, aber schlage es euch mit 400g Mehl vor, weil ich denke der Boden darf etwas dicker sein. Menge für ein Backblech. Errechnet mit Dreisatz, falls jemand Fragen hat 😉 )
400 g Mehl
80 g Zucker (kann aber auch weniger sein)
200 g Butter/ Margarine
2 Eier
1 Pk. Vanillezucker

Pudding:
1 Pk. Puddingpulver
500 ml Milch (wie Anleitung Pudding kochen)
(ohne Zucker)

Pflaumen:
Tja keine Ahnung wie viele das waren, ich hatte nicht mehr als 500 g aber das können auch mehr oder weniger sein. So wie es euch gefällt.
Alternativ könnt ihr auch andere Früchte nehmen die zum Backen geeignet sind

Streusel:
Das hab ich leider nicht abgemessen, also
∏ x Daumen
ich habe einfach etwa 500 g Mehl in die Schüssel geschüttet, etwas Zucker (vielleicht 80-100g nicht viel) und Margarine/ Butter dazu geknetet.
Bis Streuseln entstanden, die sich für mich, von der Konsistenz her gut anfühlten.
Es gibt ja viele verschiedene Streuseltypen_Liebhaber.
Kann euch nur empfehlen, einfach etwas aus zu probieren.
(Mit etwas mehr Zucker werden sie knuspriger und härter. Weniger Zucker sind sie feiner. Weniger Margarine etwas trockener, aber nicht unbedingt ungenießbar.)
Wer mag kann Zimt mit hinein kneten, vielleicht etwa 1 Teelöffel.
(Kommt auf den Zimt an, den ihr habt. Ich hatte schon mal weniger intensiven und andere der extrem war).
In meinem Fall habe ich, als der Kuchen noch warm war, etwas (gemischt) Zucker (etwa 30g) mit Zimt (nach Gefühl) auf das Blech verteilt.

Zubereitend ist da gar nicht mehr viel zu sagen.
Für den Boden alle Zutaten zusammen kneten, dabei Butter und Zucker schaumig rühren (Löffel oder Rührhaken_besen an der Küchenmaschine) .
Dann die Eier, Vanillezucker dazu.
Noch einmal rühren.
Als letztes das Mehl dazu geben (wer will darf auch sieben, ich bin wie gesagt faul und mach das selten) und kneten (meine Haushaltsmaschine in dem Fall ist meine Hand, geht am besten).
Teig in eine Klarsichtfolie (Frischhaltefolie) wickeln und für eine gewisse Weile (je nach Kältegrad Kühlschrank 20 min +++) in den Kühlschrank legen .
Die Pflaumen waschen und entkernen (dabei halbiert man sie ja automatisch).
Den Pudding kochen und anrühren, der muss nicht zwingend kalt sein. Jedoch beim stehen lassen immer mal umrühren, dass er keine dicke Haut bildet. Ich nehme zum Puddingkochen einen Milchpfeiftopf, da ist Wasser in der Zwischenwand, so brennt der Pudding nicht an)
Dazwischen irgendwo_wann die Streusel kneten.
Ofen vorheizen. Ich habe Umluft und Unterhitze auf etwa 170°C eingestellt, aber da ist wirklich jeder Ofen anders. Ich denke ihr könntet auch Umluft einstellen, dann vielleicht so 150/160°C.
Backblech (günstig wenn der Rand höher ist) einfetten und mit Grieß ausstreuen.
Boden aus dem Kühlschrank nehmen und auf das Backblech verteilen (an der Seite etwas höher).
Da die Teigrolle, natürlich nicht, auf dem Backblech direkt nutzbar ist, weil da ja immer die Griffe im Weg sind, habe ich alternativ ein Glas genommen. Früher habe ich auch Flaschen genommen (Glas). Was ihr ebenso da habt. Habt Mut zur Kreativität 🙂
Nun nur noch Pudding auf den Boden schütten und verteilen.
Halbierte Pflaumen drauf legen, so wie ihr mögt.[*2]
Streusel drüber streuen.
Fertig und ab in den Ofen, für etwa eine Stunde.
Vor dem abkühlen, noch mit Zimt_Zucker Mischung bestreuen.(Außer ihr habt den Zimt schon in den Streuseln).
Abkühlen lassen und vielleicht mit lecker Schlagsahne oder Eis servieren.


[*1] Im Rezept stand 26′ oder 28′!
[*2] Ihr könntet vielleicht den Kuchen noch mit Mandelstückchen oder Marzipanflocken aufpeppen, als kleine Idee

copyright by Miss Tueftelchen

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