💭Gedanken fangen

DiagnosenGeduld

Armeria maritima
Armeria maritima

Innerlich unruhig, hänge ich meinen Gedanken nach.
Die Angst vor dem was sein könnte_wird, bringt mich fast um.

Wirklich…

Die Angst, magisch, groß und mächtig, treibt mein Fühlen so weit, dass ich fast aufgeben möchte…

… mich davon schleichen…
… mit der Luft davon fliegen…
… (m)ein Lebensfunken weitergebend…
… Werden im Vergehen.

Un_ausHaltsam formieren_rufen sich die Gedanken im meinem Kopf, zu einem einzigen Chaos und ich zwinge mich, meine eigenen Gedanken hinaus zu filtern.
Das ich all Das, was da noch in meinem Kopf eine Meinung hat, nicht zu mir_meinen werden lasse, einfach um bei mir zu bleiben und zu sehen was im Jetzt ist.
Nicht was war_geworden ist_vielleicht so sein wird_weil einst war, was war_in (m)einem Leben.

Heute_Jetzt, ist was es ist und ich kann_darf nicht aufgeben, nur weil ich Angst vor etwas habe, das noch nicht einmal bestätigt ist.
Alles, meine ganze Angst baut sich auf, aus Theorien und Möglichkeiten, aus Beobachtungen und Wahrscheinlichkeiten, aber alles…
… alles nur Worte und Buchstaben die, die Angst schüren_erblühen lassen und mich (leb)los lassen wollen[*1].

Nein!(!!)
Heute nicht!(!!)
Auch morgen nicht!(!!)

Egal was war.
Ich kann es nicht mehr ändern!
Ich kann auch nicht ändern das Dinge, wegen damals und dazwischen, entstehen und so sein werden.
Wieder ruft die Angst in ihrem schrillen Ton.
Doch ich rufe stark, kräftig und mit der Glaubenden Hoffnung  zurück:

Nein! Nicht jetzt!

Sicher, ich weiß nicht was die realen Gründe sind. Ich kann ahnen und weiter (er)Denken. Doch nicht zu weit!
Weil dann alles abdriften in; vielleicht_könnte Sein_Möglichkeiten, dass füttert weiter die  Angst und vielleicht…
… vielleicht ist auch alle Sorge unbegründet…
… und am Ende auch alle Angst.

Ohne zu wissen was ist_sein könnte, ohne im Moment jetzt etwas ändern zu können, kann ich nur (ab)warten bis ich an der Reihe bin.
Bis sich die Sorgen bestätigen oder nicht, doch bis dahin…
… will ich leben, fröhlich sein und mich nicht bestimmen lassen von der Angst.

Auch wenn es unheimlich schwer fällt.
Weinen_traurig werden_sein, kann ich auch, wenn die Angst real einen Grund bekommt…
… nicht nur aus einer Ahnung heraus eine Daseins Berechtigung erlangt…
… wenn sich Möglichkeit_Theorien_Diagnosen bestätigen.
Doch…
… alles zu seiner Zeit!
Jetzt heißt es konzentrieren, weiter machen, Gedanken beiseite stellen und hoffen das alles gut wird…
… mehr kann ich sowieso nicht tun, als abwarten und Leben…[*2]
… so lang wie ich atme…
… die Sonne auf der Haut spüre…
… den Regen schmecke…
… die WeltenDinge mit den Augen fange…
… das krasse Leben pulsiert durch die Adern des DaSeins…
… und mein Herzschlag spürt mich …
Lebendig, Frei und so viel Glück…
… im Jetzt gerade hier und heut.[*3]


[*1]Worte gebildet aus Symptom Recherchen! Das kann ich niemandem empfehlen.
Jedoch weiß ich wie schwer es fällt, wenn ich ein Wehwehchen feststelle nicht vorher schon mal zu schauen, ob es sich um was ernsteres handelt und ein Doktor aufgesucht werden müsste, oder ob es sich von allein wieder ergibt. Also schaue ich (man) überall nach dem, was es es sein könnte…
Nein, rein gar nicht, wirklich nicht zu empfehlen…
Phantasie ist ein Begleiter der Angst… und die frisst alles Mögliche in sich hinein.

[*2]Diese Zeilen entstanden vor einiger Zeit, als ich auf eine Diagnose wartete. Warten auf Diagnosen, vor allem wenn so viele Möglichkeiten an Ergebnissen bestehen, kann so extrem sein. Wenn dann die Ergebnisse auf sich warten lassen, machte mir die MöglichkeitPhantasie das Leben schwer…
Die Zeit des warten ist_war vorbei. Ein Ergebnis gab es nicht wirklich, nur eine Möglichkeit…
… eine Wahrscheinliche Möglichkeit…

[*3]… und mein Herzschlag ruft traurig dazwischen und weint über das Unrecht auf der Welt, zwischen Menschen, an fast überall Orten…
… ich würde allen Menschen so gern Frieden schenken_spenden…
Es schmerzt unheimlich…
… der Hass, die Welt…
Menschen die so ähnlich in ihrer Zusammensetzung… und doch so wahnsinnig verschieden… zu verschieden, was hat die Entwicklung sich dabei nur gedacht… …oder verfolgt die Welt einen großen Plan… um sich von den Parasiten Mensch zu befreien… so viele Gedanken… vielleicht ein irgendwann Thema…

copyright by Miss Tueftelchen

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2 Gedanken zu „DiagnosenGeduld“

  1. Wieder ein unglaublich starker und beeindruckend geschriebener Text! – Wie Du das mit der Angst zu beschreiben vermagst, das ist unheimlich wahr!

    Was immer es war, dass Dich so Angst hat spüren lassen, ich wünsche Dir von Herzen, dass die verbliebene Wahrscheinlichkeit keinen Grund zur Sorge mehr in sich birgt. Das wünsche ich Dir sehr.

    Weil (das lese ich nicht zum ersten Mal aber ganz besonders aus Deiner Fußnote *3) ein unglaublich empathischer, weit über seinen eigenen Tellerand fühlender, denkender und wünschender Mensch bist. – Ich wertschätze Dich!

    Viele liebe und kornblumenblaue Sonntagsgrüße an Dich!

    Gefällt mir

    1. Danke für deine Worte.

      Die Angst war_ist immer ein(e)Begleiter(in), auch wenn ich nun weiß das im Grunde nichts direktes ist, ist das was ist, auch nicht besser… Manchmal braucht es Zeit um den Dingen wie ein anderes Gewicht zu verleihen und es als weniger erdrückend zu erfüllen…

      blaueGrüße

      Gefällt 1 Person

MissTueftelchen freut sich auf deine Zeilen

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