💭Gedanken fangen

MusterStrategien

Lebensgeplätscher: Vom Willen etwas nicht zu tun…

Manch einer kennt es vielleicht(?)…
Dinge die der Mensch tut, um einigermaßen bis super gut durchs Leben zu kommen.
Dinge die einfach nebenher, un(ter)bewusst, ganz schnell ablaufen, einfach weil der Mensch sie irgendwann erlernte.
Das kann positiv_hilfreich, jedoch auch negativ_blockierend sein und einem_speziell mir des LebensWillen berauben…

ich habe irgendwie_wann Strategien_Muster im Leben entwickelt_ausgeprägt, die mir in der Seele weh tun und dem einen Körper schaden. (Ja dem einen, denn es ist ja nur einer, wenn der nicht mehr möchte, ja dann…
… daran mag ich gar nicht denken.)

StrategienMuster die unaushalt(_schein)bare Situationen[*1]
vorüber gehen lassen…
… vielleicht auch Verdrängen.
So sehr, das eine Erinnerung nicht mehr möglich ist_scheint. Geschweige denn zu erkennen; Was_Wann_ Wie_Wo eine solche Situation entstehen ließ.

Ich kann mittlerweile schon sehr gut hinein fühlen…
… hinein in Dinge_also mich.
Soll bedeuten…
… ich fühle, wann solch eine unsagbar_gefühlt schwere Situation auf mich zu kommt. Allerdings nur zu kommt!
Bin ich in einer solchen gefangen, ist es schon zu spät, zu spät abzumildern_mich selbst aufzufangen.

Bemerke ich es im Vorfeld, entwickelt sich eine schiere Panik.
Eine Panik nicht vor der Situation, sondern eher vor mir selbst. Ich weiß das ich Dinge aushalte, dass sie vorbei gehen
… doch weiß ich auch, dass ich mich verliere und (m)ein Verhalten alles noch unerträglicher macht (nicht nur für mich, das schlimmste daran auch für dich, mein Schatz)

Verhalten…
… die in Mustern und Strategien[*2] weit weg von mir geschehen…
… ich blinzle mit den Augen…
… presse sie so sehr zu…
… dass ich das Gefühl habe mein Gehirn zu scannen.
Ich rufe zu mir selbst immer wieder das ich kein Muster will, dass ich da raus will, das es nichts bringt, schreiend rufe ich:

NEIN! NEIN! NEIN!

taraxacum-officinale
Taraxacum officinale

Die Sterne hinter meiner Stirn Im_Explodieren, verlieren, fallen, hinein…
… in mich…

zeitlos

… und irgendwann ein ich erwachen…
… ein zusammenklauben des Ich…
… sich selbst nicht deprimieren, weil das Versagen, das fallen in Strategien und Muster, unaufhaltsam über mich gerollt ist.
Zerschlagen, denkend in alle Himmelsrichtungen…
… verstreut sammle ich ein, was noch ist, von dem was ich ahne_weiß.
Sammle und Versuche zu verstehen…
… ohne Erfolg.

Ich schaffe es nicht neue Muster, dich ich erlernen könnte, zu integrieren. Sobald mein Kopf mich ruft und ich in mich hinein falle, ist alles dahin…
… alles Wollen, Wünschen und Hoffen..
… und dann steh ich da, versagt, ausgelaugt und hoffnungslos…
… weil der Wille, etwas nicht zu tun einfach nicht ausreicht…
es Reicht einfach nicht!

Bewusst ist mir, dass;
… das Umfärben von Mustern ein langer Prozess ist…
… das ich Geduld haben soll_muss.
Doch jeder Rückschritt bringt Gedanken in die Gegenwart und macht das hier und jetzt un_ertrag_aushaltbar und die Muster drehen sich im Kreis und feiern ein wilde Party und ich…
… ich stehe einsam, fröstelnd und ausgeschlossen (vom eigenen Sein) draußen und habe wieder keine Einladung bekommen…


[*1] Bewusst gehe ich auf Situationsmöglichkeiten nicht ein.
[*2] Meine Kurzfristige eigene Definition der zwei Wörter: Muster und Strategien, wobei ich mir nicht sicher bin ob sie sich nicht sehr überschneiden und am Ende das selbe meinen.
Muster definiere ich mir so, dass ich Verhalten nachahme, also nach einem Muster NachErLebe.
Strategien entwickeln sich selbst durch verschiedene Einflüsse. Ich kann mir ja auch Strategien überlegen um die Muster zu durchbrechen und neu zu erlernen_überschreiben…

copyright by Miss Tueftelchen

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5 thoughts on “MusterStrategien”

  1. Hey misstueftelchen,

    wir kennen das Gefühl wenn es so unaufhaltsam aus dem Innen anrollt gut. Viel zu oft ist das hier so, und die Panik ist sofort hellrot dabei. Wenn dieser Zustand dann endlich vorbei ist, überwinden geht hier nicht, fühlen wir uns wie aufgefressen und als unverdaulich ausgekotzt. Es braucht dann einige Zeit uns wieder einzusortieren. Uns fehlt in solchen Zuständen auch manchmal die Zeit, es gibt längere Aussetzer wo Erinnerung und Wissen gelöscht sind. Kaltes Wasser hilft manchmal, oder nur Atmen zum Aushalten.

    l.g. sternenstaub

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  2. Manches, was Du schreibst, kommt mir aus eigenem Erleben bekannt vor. Manches erscheint mir irgendwie anders.

    Aber ich spüre, das und wie es Dich quält. Dieses Gefühl kenne ich gut. Und ich weiß, wie sehr es einen beschäftigt, dass man damit andere, vor allem die liebsten Mneschen, die einen umgeben, nicht unbehelligt lässt. Ob man will oder nicht.

    Ich würde Dir gern etwas Gutes sagen, irgendetwas, was Dich stärkt aber nicht nur daher geredet klingt, etwas, was Dir zu helfen imstande wäre. – Aber das ist so schwer. Nicht, weil ich es nicht wirklich wollte …

    Ich hätte aber eine ebenso herzliche, wie ganz und gar aufrichtig gemeinte virtuelle Umarmung für Dich, die alles sagen würde, was ich sagen wollte. Würdest, könntest Du sie annehmen?

    Liebe Grüße an Dich!

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    1. Ja, Sternenfluesterer, da hast du wohl irgendwie richtig erspürt… es quält unheimlich… und das Leid das ich bei anderen Verursache schmerzt noch zusätzlich… und macht das unerträgliche noch schwieriger und mich unaushaltbar…

      „Ich würde Dir gern etwas Gutes sagen, irgendetwas, was Dich stärkt aber nicht nur daher geredet klingt, etwas, was Dir zu helfen imstande wäre. – Aber das ist so schwer. Nicht, weil ich es nicht wirklich wollte …“

      Etwas Gutes sagen…
      Das muss ich erst einmal verstehen (das Wort passt nicht so ganz), ich weiß nicht…
      Vielleicht trifft es ganz gut, wenn ich beschreibe, dass etwas Gutes sagen nur Worte sind…
      … Worte die ich hier niemals von einemR LeserIn erwarten würde. Ich schreibe meine Gedankenwirren Zeilen nicht um etwas „Gutes hören_lesen“ von den LeserInnen einzufordern_zu bekommen. (Oh je liest sich das komisch, trifft es aber dennoch).

      Virtuelle Umarmungen finde ich seltsam, so seltsam wie im realen Leben…
      Für mich, sind reale Umarmungen schon eine Herausforderung, da mache ich virtuell irgendwie keinen so großen Unterschied. Ich denke, ich bin jedoch in der Lage den positiven Gedanken dahinter aufzufangen…

      Da kommen schon neue Zeilen anflogen über die ich schreiben könnte irgendwann einmal, vielen Dank für die Idee.

      DankeSchön für deine Worte
      ⭐ blaueGrüße

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      1. Ach, ich übersehe das immer mal wieder. Dass es Menschen nicht so mit Umarmungen haben, haben können. – Ich wollte alles, aber nicht: Dich erdrücken. – Also verzeih mir bitte.

        Ich bin sehr froh, dass Du den „positiven Gedanken“, den ich meinte, den ich Dir sagen wollte und es nicht richtig vermochte, dennoch gefunden hast.

        Im Übrigen weiß ich, dass Du nicht schreibst, um Gutes zu lesen, zu bekommen oder gar einzufordern von denen, die Dich hier lesen.

        Meinerseits schreibe ich auch ohne derartige Erwartungen. Aber ich schreibe halt auch so heraus, wie ich empfinde. Und ich empfinde immer mit jenen Menschen, die mir begegnen, und manchmal möchte ich diesen Menschen dann gern etwas geben, etwas teilen. Aus ehrlicher, aufrichtiger Emotion heraus.

        Das ist so mein Wesen – es steckt nichts Böses dahinter.

        Schön, dass Dir durch meinen wohl nicht so ganz geglückten Kommentar immerhin eine Idee zugeflogen ist für weiteres Schreiben.

        Liebe Grüße an Dich und mein Wunsch, dass, was Dich so quält, bald und schnell weniger wird!

        Hab‘ eine gute Nacht!

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MissTueftelchen freut sich auf deine Zeilen

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