💭Gedanken fangen

Wolkenwatte innendrinneninnen

Der Kopf ist innendrinnendainnen mit Watte ausgepackt. So wattig, dass Wolken durch meine Gedanken wabern. Sie fliegen nicht oder treiben mit Wind, denn die Wolken sind innendrinneninnen da drinnen. Du kannst das nicht sehen…
… es ist hinter meinen Augen, in meinem Kopf und begrenzt mein Denken auf Flachheit und meine Augen schauen durch Nebelwatte- kein Nebel, Wolkenwatte die sich bewegt und ich strecke meine Zunge aus, weil meine Augen glauben die Wolkenwatte wäre außen und ich könnte sie schmecken_ablecken und mal schauen, ob ich die Wolkenwatte auf schlecken kann, wenn sie nach außen dringt. Doch meine Zungenspitze patscht nass und warmweich_fast eklig_nur kurz unter meine Nasenspitze, um verwirrt wieder im Mund zu verschwinden.
Währenddessen wechselt sich mein Denken ab und denkt; mal die Wäsche aufhängen und dann huschen die Wolken, schweben_wabern durch und blaurosa sind die Gedanken davon…
Ich schaue auf den grellen Monitor vor mir sehe ich schreibe, die Gedanken schreiben und ich denke- wenn das nichts ist, doch was?
Was denken die Gedanken da innnendrinnnen?
Zwischen der rosawatteWeichenBauschigkeit. Ist da noch ein IchSein Gedanke oder bin ich schon verloren innendrinneninnnen…

Ich spüre die Angst hinauf klettern, von unten, irgendwie zwischen den Füßen und den Fingerspitzen, scheint sie zu wohnen und sie kriecht hinauf und lässt mein Herz nervös springen, der Magen rebelliert und schickt säure nach oben…
… brennen- Eckel-Angst-kriecht in meine Ohren und macht Schmerz_im Kopf außen_irgendwie innen_außen, auf dem Hirn unter der Haut zwischen dem SkeletKopfKnochen (keine Ahnung wie das heißt–>Bio Klasse?=Frage an mein Erinnerungsspeicher).

Der Schmerz kriecht hinauf in mein denken_BÄNG_und es hört auf, das Denken. Da kommt sie, die wabernde Masse, dunkel und finster, von unten hinauf und bringt mit, was ich nicht fühlen mag. Er_kennen_innern kann.
Die Gedanken überschlagen sich und keinen kann ich recht fassen, ich greife in die Nebelmassen hinter meiner Stirn, meine Finger greifen in Nasse Tröpfchen, gerade noch wundernd über die feuchtwarmen Fingerspitzen, fangen sie an zu erfrieren.

Die Kälte kommt mit dem Schmerz.
Kälte_gerade noch schauen die Augen hinaus in die Welt…
… in die Sonne und die Wärme…
… die sie so einfach kostenlos und Lebensnotwendig uns Menschenwesen schenkt…
… doch ich kann sie nicht mehr spüren auf meiner Haut…
… meine Haut…
… meine Finger streichen über meinen Arm, doch ich spüre nichts_zu weit weg_ denk ich, schon so weit weg, soweit weg_in mir.
Fallen, hineinfallen…
Nein kommt ein denkender Schrei über meine geschlossenen Lippen. Ich greife ins nichts, greife hinaus in die Welt, doch kann nichts erfassen, kann nichts mehr erkennen, fange an die Beine zu bewegen, laufen, rennen…
… doch ich stehe still, still in mir, still da draußen.
Gefangen, gefallen…
… die Kraft meines Herzens löst sich auf, es gibt sie nicht mehr, das Leben fließt wo anders hin, nicht zu mir…
… es fließt weiter.
… und das Denken, denkt nicht mehr, das Handeln geht nicht mehr, ich begreife…
geht nicht mehr.

Mehr nicht…
… und ich will mich zusammenrollen, zu einer Kugel, in sich geschlossen in mir verschlossen, kugelig rund, alles perlt ab, das einst_Leben, das ist gewesen, das wird noch sein heut_damals, gibt es doch nicht mehr, und doch ist es da.
So nah.
Wie einst gestern_doch ich, ich fühl mich nicht mehr, hab aufgehört zu sein und warte, warte auf_wachen_schlagen der Augenlider, schauen hinaus, warten auf fühlen_warten auf Sonnenwärme, auf Liebe.
Schmerzabwarten.
Ein Schmerz der ins denken rutscht und alles ausschaltet bis er vorbei geht.
Ich weiß innendrinnen es wird vorbei gehen_es geht vorbei_immer wieder_bis die Schmerzwellen davon spülen und mich ausspucken hinaus ins wieder LebensIchSein.

(c).morningsun

copyright by Miss Tueftelchen


in kleiner WortwirrwarrSache… neues, wirklich neues Eselsohr

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11 thoughts on “Wolkenwatte innendrinneninnen”

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